Donnerstag, 17. Oktober 2013

Rezension: "Percy Jackson - Die letzte Göttin" (Rick Riordan)






Titel: Percy Jackson - Die letzte Göttin
Reihe: Band 5 der Reihe "Percy Jackson"
Verlag: Carlsen
Taschenbuchausgabe mit 450 Seiten
ISBN 978-3-551-31246-4
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: 12 - 15  Jahren
Preis: 8,99 Euro







Klappentext:

Das Ende der Welt begann damit, dass ein Pegasus auf der Motorhaube meines Wagens landete.

Jetzt sind Percy und seine Freunde gefragt: Ihr Todfeind Kronos holt zum letzten Schlag aus und marschiert auf den Olymp zu, mitten ins Herz von New York. Dabei sind doch die olympischen Götter alle ausgezogen, um gegen das wiedererstandene Monster Typhon zu kämpfen! Gemeinsam mit den Jägerinnen der Artemis und den zum Leben erweckten Denkmälern der Stadt versuchen die jungen Halbblute den Sitz der Götter zu verteidigen. Aber zu allem Unglück haben sie auch noch einen Spion in den eigenen Reihen.

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Story und Charaktere: 

Percy und seine Freunde werden ein letztes Mal gefordert. Sie müssen gemeinsam in die Schlacht ziehen, um zu verhindern, dass der Olymp und damit die Welt, wie wir sie kennen, zerstört wird. Außerdem gilt es, der Bestimmung der großen Weissagung nach zu handeln und am Ende entweder alles zu gewinnen oder alles zu verlieren. Das Schicksal der Götter und der Menschen liegt nun in der Hand all derer, die durch den Nebel sehen können. Es müssen Verbündete gefunden und mobilisiert werden, ein Schlachtplan muss entwickelt werden und es wird einen Zusammenhalt unter den Halbbluten geben müssen, den es vorher so noch nie gegeben hat. Wenn Kronos den Olymp zerstört, ist alles verloren. Percy und seine Freunde setzen alles daran, ihn aufzuhalten. Eine atemberaubende Schlacht beginnt.

Nachdem Band vier meines Erachtens gegenüber seinen Vorgängern sehr geschwächelt hat, schöpft Rick Riordan bei Band fünf wieder aus den Vollen. Die mutigen Helden, die wir über vier Vorgängerbände begleitet haben, leisten in diesem Abschlussband der Percy-Jackson-Reihe mehr, als wir ihnen anfangs zugetraut hätten. Percy, Grover, Annabeth und auch alle anderen treten mit ihren Stärken und Schwächen einem Feind entgegen, gegen den sie einfach nicht gewinnen können – Kronos. Doch aus ihrem Mut, ihrem Zusammenhalt, der Hoffnung und der Hilfe von all ihren Freunden entwickeln sie eine ungeahnte Stärke, die hoffentlich alles zum Guten wendet.

Was mir besonders gefallen hat: 

Rick Riordan ist mit dem fünften Band wieder zu seiner alten Form zurückgekehrt und konnte mich restlos begeistern. Obwohl wir dieses Mal gleich von Anfang an in die Geschichte geworfen werden, schien mir der Anfang etwas lang und hätte ruhig etwas flotter sein dürfen, doch insgesamt geht es in diesem Band ganz schön hoch her. Hier haben wir es mit einer Schlacht zu tun, die wunderbar bildlich beschrieben wurde – gerade so, dass man seinen eigenen Fantasien noch freien Lauf lassen konnte, um ein individuelles Kopfkino zu kreieren. Glücksgefühle und Traurigkeit liegen in diesem Buch sehr nahe beieinander und ich habe mich selbst dabei erwischt, wie ich hin und wieder nicht ruhig auf meinem Bett liegen bleiben konnte, um dem Geschehen zu folgen – so viel Spannung findet sich hier in absolut konzentrierter Form. Manchmal konnten meine Augen gar nicht so schnell den Text erfassen, wie ich weiterlesen wollte. Da wird zueinandergefunden, gestorben, gelacht, dem Feind entgegengetreten, die Hoffnung fast verloren, Freunden stürmisch um den Hals gefallen und ein Haufen Tränen vergossen. Ein emotionaler Schüttelshake der besonderen Art und ein absolut würdiges Finale dieser Reihe.

Gestaltung: 

Percy sitzt auf seinem Freund, dem Pegasus BlackJack mitten über stürmischen Wolken und sieht einem Gott ins Gesicht. Dabei hat er ein Schwert in der Hand und der Pegsus spreizt die Flügel, während er vorne hoch kommt. Ganz im Stile seiner Vorgänger, passt sich auch dieses Cover wunderbar der Reihe an. Vorherrschende Töne dieses Mal: grau, grün und schwarz.

Wertung: 

Ein meiner Meinung nach mehr als würdiger Abschluss der fünfteiligen Reihe um Percy Jackson und seine Freunde. Da mich die Thematik auch jetzt noch nicht loslassen will, wird wohl die Nachfolgereihe „Helden des Olymp“ von Rick Riordan ebenfalls demnächst bei mir einziehen. Von mir gibt es wieder 5 Lila-Lesterne.


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