Dienstag, 25. November 2014

E-Book-Rezension: "Mäuseweihnachten" (Perdita Klimeck)






Titel: Mäuseweihnachten
Reihe: nein
Dateigröße: 456 KB
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: keine Angaben
Preis:  0,00 Euro (Preis zum aktuellen Downloadzeitpunkt)

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Klappentext:

Adventszeit - Zeit für Märchen und Geschichten bei einer Tasse heißem Kakao und selbstgebackenen Keksen. Zeit für Familie Maus, die an diesen besinnlichen Tagen, vor und während des Weihnachtsfestes, so allerhand Erstaunliches erlebt.

Vier Geschichten zum Vorlesen für Kinder.

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Story und Charaktere:

Auch als Maus muss man irgendwie durchs Leben kommen. Das ist, vor allem im Winter, gar nicht so einfach. Besonders zur Weihnachtszeit möchte Familie Maus es zuhause schön gemütlich haben, denn schon bald toben die ersten Mäusekinder durch die Mäusewohnung und die liegt zumeist nicht etwa in einem Feld, sondern in einem Menschenhaus. Was man da nicht alles mitmacht – es wird umgezogen und künstliche Weihnachtsbäume ziehen auch noch ein, eine Eule braucht die Hilfe einer Maus und sogar das Christkind hat seine Finger im Spiel.

Familie Maus gehört zu den wohl sympathischsten kleinen Charakteren, die einem zur Weihnachtszeit begegnen können. Die fürsorgliche, immer ängstliche Mama Maus, die aber, wenn es um ihre Familie geht, noch eine ganz andere Seite hat,  hat man genauso schnell ins Herz geschlossen, wie den mutigen, oftmals waghalsigen Papa Maus, dem nichts wichtiger ist, als seine Familie zu schützen und sie glücklich zu sehen. Vor allem die kleinsten, wie Juniormaus und Babymaus, sollen es immer gut zuhause haben.

Den „natürlichen Feinden“ der Mäuse kommt in diesen Geschichten eine ganz besondere Rolle zu. Ob Menschen, Katzen oder Vögel, sie alle haben ihren eigenen Platz in dieser kleinen Sammlung, die jedes Kind einmal gelesen oder gehört haben sollte.

Was mir besonders gefallen hat:

Die Geschichten der Familie Maus sind sehr locker, einfach und damit sehr leicht verständlich geschrieben. Sie eignen sich hervorragend zum Vorlesen, aber auch für kleine Selbstleser sind sie großartig geeignet. Natürlich machen diese Geschichten auch Erwachsenen Spaß, was ich aus eigener Erfahrung sagen kann.
Besonders schön ist die transportierte Atmosphäre. Egal wo Familie Maus auch ist und was sie gerade erlebt, man fühlt immer mit ihnen. Entweder sitzt man bibbernd auf einem Feld, läuft aufgeregt durchs Haus, rümpft die Nase über einen Plastikbaum oder genießt die weihnachtliche Atmosphäre. Dies gelingt vor allem durch die treffenden Beschreibungen, die trotzdem Unmengen an Platz für ein eigenes Kopfkino bereithalten.
Hinter all den Geschichten, spielen verschiedene weihnachtliche Aspekte eine nicht gar kleine Rolle. Die Geschichte von Maria und Josef, die Hervorhebung diverserer Traditionen – all das wird in diesen kleinen Fantasiegeschichten nicht vergessen. Ein Punkt, der mir sehr an den Geschichten gefallen hat.
Außerdem gefällt mir, welche Werte hier offen ausgesprochen oder zwischen den Zeilen an den Leser übertragen werden. Man spürt geradezu, mit wie viel Liebe die Geschichten geschrieben wurden. Hier nimmt man so einiges mit.

Gestaltung: 

Eine kleine Maus mit Rucksack und Seil „bewaffnet“, steht in einem Wohnzimmer, wie man es sich zu Weihnachten wünscht. Im Hintergrund steht der wunderschöne Weihnachtsbaum, ein Weihnachtskranz hängt über dem befeuerten Kamin. Ein Bild, das hervorragend zu den Geschichten zwischen den Buchdeckeln passt. Ich persönlich könnte mir die Geschichten in illustrierter Variante sehr gut als Printausgabe vorstellen.

Wertung:

Perdita Klimeck hat mit ihrer Mäuseweihnacht eine kleine Geschichtensammlung geschaffen, die man gelesen haben muss. Sie lädt uns ein, in eine Welt unter den Bodendielen, zwischen verstaubten Möbelstücken auf dem Dachboden und die Zweige einer Tanne. Ich musste die Geschichten in einem Rutsch lesen und lege sie jedem ans Herz, der sich selbst und/oder seine Kinder in weihnachtliche Stimmung versetzen will. Von mir gibt es dafür 5 weihnachtliche Lila-Lesesterne.


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